Webdesign-Preise 2026: Was Freelancer kosten – Stundensätze & Pakete transparent

Die kurze Antwort mit Zahlen
Weil die meisten Anbieter um Preise herumreden, hier die Marktrealität aus meiner Sicht als Webentwickler:
| Typischer Stundensatz | |
|---|---|
| Webdesign-Freelancer (Junior/Template-Fokus) | 40 – 70 € |
| Webdesign-Freelancer (erfahren, Design + Entwicklung) | 70 – 120 € |
| Webentwickler-Freelancer (Spezialisierung, z. B. Frameworks) | 85 – 140 € |
| Webdesign-Agentur | 100 – 180 € |
Für komplette Websites arbeiten die meisten Freelancer – ich auch – aber lieber mit Paketpreisen: Du weißt vorher, was es kostet, statt auf einen Stundenzähler zu schauen.
Warum die Stundensatz-Spanne so groß ist
Der Unterschied steckt nicht im Satz, sondern im Ergebnis pro Stunde
Ein häufiger Denkfehler: den günstigsten Stundensatz suchen. Entscheidend ist aber, was in einer Stunde entsteht. Ein erfahrener Freelancer mit 100 € Stundensatz, der eine Aufgabe in 2 Stunden sauber löst, ist günstiger als der 50-€-Anbieter, der 6 Stunden braucht und ein Ergebnis liefert, das später Nacharbeit kostet.
Was einen höheren Satz rechtfertigt
- Design + Entwicklung in einer Person: keine Übergabeverluste zwischen zwei Gewerken
- SEO- und Performance-Wissen: die Website sieht nicht nur gut aus, sondern wird gefunden
- Erfahrung mit vielen Systemen: die richtige Technologie-Wahl spart später vierstellige Umzugskosten
- Verlässlichkeit: eingehaltene Deadlines sind bares Geld wert
Paketpreise: die ehrlicheren Zahlen für Websites
So kalkuliere ich – und so ähnlich kalkulieren die meisten seriösen Freelancer:
| Projekt | Typischer Preis (netto) |
|---|---|
| One-Pager / kleine Website | 870 – 1.500 € |
| Unternehmens-Website (3–8 Seiten) | 1.500 – 3.500 € |
| Komplexere Website / CMS-Projekt | 3.500 – 6.500 € |
| Individuelle Entwicklung (React, Headless) | ab 5.000 € |
| Landingpage (einzeln, mit Tracking) | 870 – 2.000 € |
Bei Agenturen kannst du für vergleichbare Projekte grob mit dem Doppelten bis Dreifachen rechnen – nicht wegen besserer Qualität, sondern wegen Overhead: Projektmanagement, Büro, Vertrieb und Marge stecken in jedem Angebot.
Die Preisfaktoren im Detail
- Anzahl und Art der Seiten: Eine Leistungsseite ist schnell gebaut – ein Filterbares Portfolio oder mehrsprachige Inhalte nicht
- Individuell vs. Template: Ein hochwertig angepasstes Template ist völlig legitim und spart 30–50 % – individuelles Design lohnt sich, wenn Marke und Abgrenzung wichtig sind
- Inhalte: Lieferst du Texte und Bilder, oder entstehen sie im Projekt? Content-Erstellung ist oft der unterschätzte Posten
- Funktionen: Buchungssysteme, Mitgliederbereiche, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen – jede Funktion hat ihren Preis
- SEO-Anspruch: Technische Basics gehören dazu; eine echte Keyword- und Seitenstrategie ist ein eigenes Projekt
Woran du unseriöse Angebote erkennst
- „Website ab 199 €": Das ist ein Template mit deinem Logo – und meist teuren Folgekosten
- Keine Fragen zu deinen Zielen: Wer nicht fragt, wofür die Website da ist, baut Deko statt Werkzeug
- Intransparente Abos: Miet-Modelle, bei denen dir die Website nie gehört, rechnen sich fast nie
- Alles inklusive, nichts definiert: Ohne klaren Leistungsumfang ist jeder Preis eine Wundertüte
- Kein Wort zu Ladezeit und SEO: Eine schöne Website, die niemand findet, ist Geldverschwendung
Freelancer, Agentur oder Baukasten?
Die Kurzfassung: Baukasten für den allerersten Test mit Mini-Budget (mit klaren Grenzen – siehe meinen Baukasten-Vergleich), Freelancer für die allermeisten Websites bis in den fünfstelligen Bereich, Agentur für Konzern-Projekte mit vielen Gewerken. Die vollständige Kalkulationshilfe für dein Projekt findest du in meinem Beitrag Was kostet eine professionelle Website?
Fazit
Webdesign-Preise sind kein Mysterium: Erfahrene Freelancer liegen bei 70–120 € pro Stunde bzw. 870–6.500 € für typische Website-Projekte – und liefern dafür meist mehr Ergebnis pro Euro als Agenturen. Entscheidend ist nicht der niedrigste Preis, sondern ein transparentes Angebot mit klarem Leistungsumfang.
Genau das bekommst du bei mir: Als Webdesign-Freelancer in Berlin nenne ich dir im kostenlosen Erstgespräch einen konkreten Festpreis für dein Projekt – inklusive der ehrlichen Ansage, wenn ein günstigerer Weg (Template, KI-gestützte Erstellung) für dich reicht.
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